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Sichere IT- und Audio-/Video-/Multimedia-Geräte

DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE

Kein Hexenwerk mit dem Hazard Based Standard IEC 62368

Jeder kennt sie, jeder hat sie, jeder nutzt sie. Zu Audio-, Video-, Multimedia-, Informations- und (Tele-)Kommunikationsgeräten zählt eine schier unüberschaubare Menge an Produkten des täglichen Gebrauchs. Das Feld erstreckt sich vom Fernsehgerät und der High-End-Surround-Anlage als Blickfänger in der guten Stube bis hin zum Router, der ganz unscheinbar sein Dasein im Keller fristet und dort seinen unverzichtbaren Dienst rund um die Uhr verrichtet. So unterschiedlich die Geräte in ihrem inneren und äußeren Erscheinungsbild auch sein mögen, eines erwarten wir ganz selbstverständlich von allen: sie sollen für uns Anwender nach allen Regeln der Kunst sicher sein. Aber Sicherheit bedeutet nicht nur allein, keinen elektrischen Schlag zu bekommen. Unsere Gesundheit ist nämlich auch gefährdet, wenn das Gerät beispielsweise aufgrund einer Fehlfunktion unzulässig heiß wird und wir uns daran die Finger verbrennen oder wenn chemische Substanzen freigesetzt werden, die etwa unsere Atemwege reizen. Beim erstmals gegen Mitte der 2000er-Jahre aufgekommenen gefahrenbasierten Ansatz stehen die im Gerät enthaltenen Energiemengen im Mittelpunkt, die in Form von beispielsweise Hitze, Feuer oder Strahlung ihr Unheil anrichten können. Der Hazard Based Standard IEC 62368 gibt dem Entwickler Werkzeuge an die Hand, mit denen er seine Produkte bereits beim Entwurf sicher machen kann.

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