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Vorbeugung ist alles! Verhütung von Mann-über-Bord-Unfällen bei kleinen Wasserfahrzeugen

Wir haben Juli und die Wassersportsaison ist in vollem Gange. Urlaub oder Freizeit auf dem Wasser zieht immer mehr Menschen in den Bann. Allerdings kann das Urlaubs- oder Freizeitvergnügen auch getrübt werden und Gefahren mit sich bringen. Um zum Beispiel Mann-über-Bord-Unfälle von Wasserfahrzeugen zu verhindern, sind geeignete Sicherheitsvorkehrungen notwendig. So muss das Risiko verringert werden, von begehbaren ­Bootsflächen über Bord fallen zu können, und das Wiedereinsteigen aus dem Wasser erleichtert werden. Die Norm DIN EN ISO 15085, die für kleine Wasserfahrzeuge mit einer Rumpflänge bis 24 m gilt, beschreibt Vorrichtungen, die einzeln oder kombiniert angewendet werden können, um den vorgesehenen Zweck zu erreichen.

Die Norm basiert auf dem Gedanken, dass Sicherheit an Bord eines ­Bootes nicht durch eine einzelne Sicherheitsmaßnahme, sondern durch die Verbindung mehrerer Maßnahmen erreicht wird. In einigen Fällen bietet der Bootshersteller innerhalb der Aus­legungskategorie des Bootes und entsprechend seiner vorgesehenen Anwendung verschiedene Wahlmöglichkeiten. Das hauptsächliche Ziel ist die Definition des Arbeitsdecks vom Bootshersteller und wie Personen, die sich beim bestimmungsgemäßen Betrieb, das heißt während der Fahrt, auf dem Arbeitsdeck aufhalten, geschützt werden müssen. Diese Festlegung ist von großer Bedeutung.

Durch die Aufnahme der Änderung A2:2018 zu DIN EN ISO 15085 wurden normative Verweisungen aktualisiert sowie die Abschnitte 16 und 17 überarbeitet, um den Anforderungen der Europäischen Sportbootrichtlinie 2013/53/EU bezüglich des Wiedereinsteigens an Bord zu entsprechen. Die Änderung A1 wird vollständig durch die Änderung A2 ersetzt.