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Wasserkraft mal anders – Meeresenergie

DKE

Musterkandidat für den globalen Mix erneuerbarer Energien

Wer mit dem Begriff Wasserkraft konfrontiert wird, hat mit Sicherheit als Erstes Bilder von idyllischen Wassermühlen, Stauseen mit alpinem Flair oder auch Laufwasserkraftwerke in Form von Staustufen in Flüssen im Sinn. Dass ein Großteil der elektrischen Energie aus der regenerativen Energiequelle Wasser gewonnen werden kann, zeigen insbesondere die nordischen Länder oder Länder mit hohen Gebirgen. Während in Deutschland die Wasserkraft laut Umweltbundesamt (UBA) mit immerhin etwas mehr als 9 % im Energiemix an vierter Stelle steht, ist weltweit die Wasserkraft mit im Durchschnitt deutlich unter 4 % noch ausbaufähig. Eine bislang unterschätzte Möglichkeit zur Gewinnung von Nutzenergie ist die Energieernte aus Meeresenergie. Sie hat unschlagbare Vorteile auf ihrer Seite, denn der gewonnene „Treibstoff“ ist unerschöpflich, steht kostenlos zur Verfügung und belastet die Umwelt kaum. Damit ist Meeresenergie ein Musterkandidat für den globalen Mix erneuerbarer Energien. Allerdings sind die geografischen Gegebenheiten für die Nutzung von Meeresenergie nicht überall vorhanden. Dennoch sind Forschung und Entwicklung mittlerweile so weit vorangeschritten, dass in verschiedenen Pilotprojekten erste Erprobungen positiv verlaufen sind und man daher langsam an die kommerzielle Umsetzung denken kann. Zeit, dass die Normung ihren Teil zum Verstetigen und zur Investitionssicherheit beiträgt.

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